
Die Flâneure Ninia, Johanna, Kathrin und Mark (v. l. o. gegen den Uhrzeigersinn) auf der rp13. (Foto: pixoona)
Vom 6. bis 8. Mai fand in Berlin zum siebten Mal das Klassentreffen der Netzgemeinde statt – die re:publica. Ein paar von uns waren live dabei und erzählen im Kurzüberblick, wie es war.
Ninia
Das war sie also, meine zweite re:publica. Dieses Mal habe ich mich in zwei Sessions selbst auf die Bühne getraut. Spaß hat’s gemacht. Und ein bisschen anstrengend war es auch. Mich hat besonders gefreut, dass ich das Gefühl hatte, genau so viele Frauen zu entdecken wie Männer – auch auf den Stages. Danke, #rp13!
Überraschungsmoment: Immer wieder. Erst der Blick ins Gesicht, dann auf den Batch und dann die Erkenntnis „Ach, DU bist das!“.
Das hat gefehlt: Gute Luft. Zielführende Streits.
Das war zu viel: Die Preise für Essen und Getränke.
Dabei habe ich Gänsehaut bekommen: Es war sogar abends schön warm, war also kein Problem mit der Gänsehaut.
Das war mein persönliches Highlight: Laurie Penny. Groß.
Diese Session wünsche ich mir für die #rp14: Warum Tatort-Gucken glücklich machen kann (vielleicht überlege ich mir da mal was…).
Top-Tweet:
Was fehlt: Hofdurchsagen auf der #rp13 „Frau Schmidt, die 17 bitte! Die 17 bitte!“
— Patricia Cammarata (@dasnuf) 7. Mai 2013
Das könnte man besser machen: Mehr Zeit zwischen aufeinanderfolgenden Sessions. So liefen Viele schon in den Saal, bevor der Speaker fertig war. Es wurde unruhig und führte zu engem, ungewolltem Menschenkontakt beim Verlassen des Saals.
Bei diesen Menschen habe ich mich besonders gefreut, sie live zu treffen: Ach, alle. Vor allem mal wieder: @bommeljogi. Und: @CarolinN
Das kann ich besser machen: Besser planen, welche Sessions ich sehen will. Endlich mal zur Schlussparty bleiben.
Das habe ich gelernt:
Gelernt: Im Yoga geht es um „Lieber Wikipedia als Youporn.“ Oder so. #rp13 #laptopyoga
— Ninia LaGrande (@NiniaLaGrande) 8. Mai 2013
Mark
Einmal im Leben zur re:publica: Check! Aber mein erstes Mal wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein. Tolle Vorträge (okay, es gab natürlich auch ein paar doofe, aber über die hüllen wir jetzt einfach den Mantel des Schweigens), viele neue Gedanken im Kopf, tolle alte und neue Bekannte – was will man mehr. Bis nächstes Jahr!
Überraschungsmoment: Plötzlich bekannte Gesichter in der Menge zu entdecken und erst auf den zweiten Blick zu merken, dass man sie nur von Twitter kennt.
Das hat gefehlt: Eine Twitterwall in der Haupthalle und auf den einzelnen Stages, auf denen die entsprechenden Tweets des Publikums gesammelt abgebildet wurden.
Das war zu viel: Journalisten, die verzweifelt nach anderen Interviewpartnern als Journalisten suchten.
Dabei habe ich Gänsehaut bekommen: Als zum ersten Mal die Lichtshow auf Stage 1 losging. Als Cory Doctorow Standing Ovations bekam.
Das war mein persönliches Highlight: Alle Interviews, die wir für Mediatopia geführt haben.
Diese Session wünsche ich mir für die #rp14: „Die Vorteile kollaborativen Arbeitens am Beispiel von Les Flâneurs“
Das könnte man besser machen: Erwähnte ich die Twitterwall schon? Ja. Na dann.
Bei diesen Menschen habe ich mich besonders gefreut, sie live zu treffen: Ach, zu viele. Und es wäre zu gemein, wenn ich jemanden vergessen würde.
Das kann ich besser machen: Nicht zu den Vorträgen gehen, von denen ich glaube, dass sie mir im Berufsalltag etwas bringen. Die abgedrehten Sachen mitmachen.
Das habe ich gelernt: Dieses Internet ist voll mit netten Leuten.
Kathrin
Es war meine vierte re:publica, und die erste, bei der ich selbst auf einer Bühne stand. Wir haben die Iron Blogger vorgestellt, und es hat mich sehr gefreut, dass noch in der Session eine neue Gruppierung entstanden ist. Das Programm war vollgepackt mit tollen Sachen, aber ich habe es trotzdem geschafft, viel mit wunderbaren Menschen abzuhängen. Die re:publica verdient einfach nur ein großes #hach!
Session „Blogs und Bier? Das lob’ ich mir! #ironblogger “ @ #rp13 /via @republicaapp #rpstory13 twitter.com/berlin_zimmer/… — Britta Fehmer (@berlin_zimmer) 8. Mai 2013
Überraschungsmoment: Da fliegt etwas und filmt mich! (Die Drohne)
Das hat gefehlt: Zeit und Kondition
Das war zu viel: Bier
Dabei habe ich Gänsehaut bekommen: Bei den Schilderungen von Laurie Penny, wie Frauen im Netz beschimpft und bedroht werden.
Das war mein persönliches Highlight: Zum ersten Mal auf statt vor der Bühne sein.
Diese Session wünsche ich mir für die #rp14: Ein Mashup aus Johannes Kleskes Vortrag zur Zukunft der Arbeit und den Robot Ethics von Kate Darling.
Bei diesen Menschen habe ich mich besonders gefreut, sie live zu treffen: Jeden einzelnen, den ich lange nicht mehr gesehen habe.
Das kann ich besser machen: Mehr Leute ansprechen, die ich gerne kennen lernen würde. Nicht so schüchtern sein.
Das habe ich gelernt: Sketchnotes
Davon 2014 mehr, bitte: Waren zwar schon überdurchschnittlich viele da, aber trotzdem: Noch mehr Frauen!
Top-Tweet
— nikki forebber (@antischokke) 8. Mai 2013






Ein Kommentar
Die Ironblogger auf der re:publica | Kathrin Kaufmann says:
Mai 11, 2015
[…] Ich bin so kaputt, wie man es nur nach drei Tagen re:publica sein kann, und genauso glücklich und bis oben voll mit Input. Der lange Rückblick muss nun etwas warten, aber ich habe bei den Digital Media Women schon mal eine Zusammenfassung von Tag 1 verfasst, und bei Les Flâneurs gibt es ebenfalls ein kleines Fazit. […]