Überall verstecken sich Worte. Jede Großstadt ist voll davon, doch oft übergehen wir die Schriftzüge unachtsam. Ich habe mich in Dublin auf die Suche nach Buchstaben gemacht. Aus einer zufälligen Fotografie wurde Sucht und Serie.
Im Norden Dublins, abseits der Innenstadt, findet sich der Charme des Verlassenen. Übrig bleibt die Schrift.
Die Legende besagt: Der Fluss Liffey teilt Dublin in zwei Teile. Die südliche Hälfte der Stadt ist sicher und schön, die nördliche ist rau und gefährlich.
Doch die Grenzen verschwimmen zunehmend. Überall zu finden: Baukasten-Bauten, schmale Gassen, verblichene Worte.
Immer wieder gut für ein Motiv: Bäume vor Himmel. Dieser stand, soweit ich mich erinnere, in der Nähe des Museum of Modern Art.
Ich habe tatsächlich nie herausgefunden, was sich in diesem Haus verbirgt.
Hach, ich vermisse die kleinen Gassen und die Möglichkeit, alles zu Fuß erledigen zu können.
Ein Hinweis für Besucher: Dublin ist teuer. Leider.
Hinter jeder Ecke versteckt sich ein Pub. Man muss nur genau hinsehen.
Nutze die Gelegenheit, stand auf meinem morgendlichen Weg zum Trinity College.
Die Schriften der Stadt tragen solch schöne Nostalgie in sich.
In diesem Bild versteckt sich eine Haartransplantationklinik.
Zum Schluss ein Tipp: Geht ins Bernard Shaw. Ein sehr empfehlenswerter Pub mit guter Pizza.
Fotos: Katharina Röben














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