
Schon auf der kleinen Brücke, die rüber zum Gelände führt, zeigte sich der hartnäckigste Double-Rainbow, den ich je gesehen habe. Auch über der Großschot-Bühne hielt er sich später minutenlang. (Michael)


Es ist einfach das schönste Festivalgelände, das man sich vorstellen kann. (Michael)
Tatsächlich verzaubert der Ort immer wieder. Wenn im Hintergrund ein Schiff vorbeifährt, sich die Masse von der Bühne abwendet, um euphorisch zu winken, dann ist das einfach zu schön. (Katharina)
Nach all den Jahren verzaubert mich die Abendstimmung auf dem Dockville immer noch. Und ich glaube, diesmal ist der schönste Schnappschuss des Sonnenuntergangs gelungen. Lohnt sich immer wieder. #hach (Kathrin)



Der schwarze Fleck da oben? Die Drone, die bedächtig über dem Gelände kreiste und immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich zog. (Michael)

St. Lucia waren in ihrer Cheesyness harter Stoff, den ich zwar irgendwie mochte, der aber auch erstmal durchgestanden werden wollte. Immerhin: „In South Africa we call it monkey weather. It rains and the sun is shining!“ meinte Sänger Jean-Philip Grobler. (Falk)

Vielleicht wusste der Double-Rainbow, dass er direkt zu Hercules & Love Affair quasi szenisch überleitet? Passig wäre es. (Michael)
Mich störte bei Hercules & Love Affair massiv das schwarzrotgoldene Käppchen, das Andrew Butler während des Sets trug. Andererseits trug er auch ein so schönes Unterhemd, dass die Kopfbedeckung schon wieder egal war. (B: „Das ist kein Unterhemd! Das ist ein fast unbezahlbares Einzelstück aus einem schwulen Vintage-Store in einer ganz üblen Ecke der Bronx!“) (Falk)
Sehr schade, dass ich dafür zu spät dran war. (Kathrin)

Kein Dockville-Besucher verlässt ohne dieses Foto auf dem Speicher das Gelände. Zu Recht. (Michael)
Jupp. Hab ich auch. Bisschen anders. (Kathrin)


In den Umbaupausen leerte sich das Feld vorm Großschot und die Massen verteilten sich in die vielen Nebenschauplätze. (Michael)

Mø begleitet von Seifenblasen und einem großen, aufblasbaren Penis, der wegen meines empörten Zurufs „Eyöh! Nimm mir den Penis aus dem Bild!“ nicht abgebildet ist. (Michael)
Du konntest dich auf den Penis konzentrieren? Wenn gleichzeitig die charmanteste Prollbraut ever über die Bühne tobt? Und parallel dazu die Flâneur_innen ihre Redaktionssitzung abhalten? Du hast Prioritäten! (Falk)
Ich stand ja neben euch – aber der Penis ist mir nicht mal aufgefallen. Was das wohl über mich aussagt? Ich war aber damit beschäftigt, unser Gruppenbild zu bearbeiten und zu twittern. Nämlich, dass Mø genauso charmant war wie im Vorjahr, nur viel mehr Menschen da waren. Verdienterweise. Aber ich wär lieber näher rangekommen. Das habe ich dann auch geschafft und wurde zum Zaungast bei der Lieblings-Dänin. (Kathrin)

Ach ja, das Gruppenbild möchte ich euch natürlich auch nicht vorbehalten. Furchtbar eigentlich, diese Leute, die sich während eines Konzerts selber fotografieren anstatt zuzuhören. Aber wir Flâneure sehen uns sonst ja nicht so oft in real life. Verzeiht es uns! (Kathrin)


Jake Bugg sorgt für regen Zulauf. Mich hält sein nöliges Geklampfe nicht sehr lange bei Laune. (Michael)
Mich kriegte das ja. Bluesrock für Leute, die Bluesrock hassen. Auf CD würde ich es aber keine fünf Minuten aushalten. (Falk)
Jake Bugg fand ich live ganz nett. Eher einschläfernd waren dagegen die elektronischen Klänge von Oliver Schories. (Katharina)
Ich bin da nicht hin, weil ich ziemlich sicher Michaels Meinung gewesen wäre. Eigentlich wollte ich ja zum Lieblingselektroniker SOHN. Aber wie der Zufall es ergab bin ich dann Dank der liebenswerten Lydmor auf der Bühne von Alle Farben gelandet und durfte im Hintergrund beobachten, was sich rund um einen Gig so abspielt. Die Bekanntschaft mit Lydmor hat meinen Däninencrush ins Unermessliche gesteigert. Coole Frauen, cooles Land. (Kathrin)


Nach Alle Farben feat. Lydmor hab ich es nicht mehr auf die Tanzfläche geschafft. Was soll ich sagen – der Rhabarberschnaps im Backstage war einfach zu gut. Heute geht es weiter – mal schauen, wann. Denn während ich diese Zeilen schreibe, schüttet es wie aus Kübeln und ich bin ganz froh noch im Trockenen zu sitzen. (Kathrin).


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