Wenn der Rundfunkbeitrag vom Konto abgeht, ist das Geschrei groß. Wir wollen selbst entscheiden, wofür unser Geld verwendet wird – ein Hoch auf Crowdfunding-Plattformen. In unserer neuen Serie zeigen wir Projekte von tollen Menschen, in die es sich zu investieren lohnt.

Die MacherInnen von Fairnopoly haben das Ziel, eine faire Alternative zu anderen Onlineshops zu bieten. Dabei liegt ihr Fokus – wie der Name schon sagt – auf Fairness: Die NutzerInnen können sich im Unternehmen einbringen und werden somit auch an Gewinnen beteiligt. Verantwortungsvoller Konsum und faire, alternative Produkte stehen im Vordergrund. Zudem möchte Fairnopoly einen Beitrag zur Korruptionsbekämpfung leisten – ein Prozent jeder Transaktion wird automatisch für eine Initative gespendet, die sich gegen Korruption und für Transparenz einsetzt. Ab 125.000 Euro gilt das Funding als erfolgreich, angestrebt werden aber 500.000 Euro, um das Projekt 2014 so schnell wie möglich erfolgreich umzusetzen.

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Die beiden Journalisten Rico Grimm und Detlef Gürtler haben eine Kampagne gestartet, die dem 19-jährigen syrischen Flüchtling Odday Alatiki ein Informatik-Studium in Deutschland finanzieren soll. Derzeit lebt er mit seiner Familie in einem Flüchtlingscamp in Jordanien – bei einer erfolgreichen Finanzierung könnte er im niedersächsischen Clausthal-Zellerfeld an der Technischen Universität sein Studium aufnehmen. 8.040 Euro sind nötig, da laut deutschem Einwanderungsrecht ein Sperrkonto als Beweis dafür angelegt werden muss, dass er sich das Studium auch leisten kann.

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Ein alter Mann sitzt jeden Morgen auf der gleichen Bank an den Gleisen der Hamburger Hochbahn. Wahrscheinlich nehmen ihn die wenigsten Menschen wahr, die dort Tag für Tag ein- und aussteigen; hektisch, gestresst, auf dem Weg zur Arbeit, zur Uni oder auf dem Heimweg von einer Nachtschicht. Delia, Alexander und Denis wollen diese besonderen Momente in einem Kurzfilm festhalten und die skurillen, lustigen und schönen Dinge des Alltags zeigen, die oft in der Hektik verloren gehen. Für die Rolle des alten Mannes ist übrigens Michael von Rospatt mit an Bord – zuletzt in “Das Leben ist nichts für Feiglinge” mit Wotan Wilke Möhring im Kino zu sehen.

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Das Team von streem möchte ein neues Bewusstsein für Armut und Obdachlosigkeit schaffen. Ihr Produkt ist eine Obdachlosenzeitung, die mit den üblichen wenig gemein hat: Sie nennen ihr Produkt Straßenmagazin, die Inhalte sind eine Mischung aus Berliner Lifestyle, Kultur und Kunst. Bisher arbeiteten die MacherInnen ehrenamtlich und haben sieben Ausgaben auf die Beine gestellt, bei denen sie bis zum Druckschluss um eine erfolgreiche Finanzierung bangen mussten. Das soll sich jetzt ändern: Mit 20.000 Euro sollen die vier Ausgaben für 2014 gesichert werden.

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